Das Duell der CPAP-Giganten
Wer sich heute für ein Premium-Beatmungsgerät für die CPAP-Therapie entscheidet, kommt an der Marke ResMed nicht vorbei. Jahrelang dominierte das legendäre AirSense 10 AutoSet den Markt. Nun ist der elegante Nachfolger, das AirSense 11, auf dem Markt. Viele Selbstzahler und Privatpatienten stellen sich die brennende Frage: Soll ich auf den bewährten Klassiker setzen, oder lohnt sich der Aufpreis für das neue AirSense 11?
Respira Medizintechnik hat beide Geräte im Praxiseinsatz verglichen.
Gemeinsamkeiten: Was beide Geräte hervorragend machen
Bevor wir zu den Unterschieden kommen, ist es wichtig zu betonen, dass die medizinische Kerntherapie bei beiden Geräten exzellent ist. Beide Modelle bieten:
- Den hochpräzisen AutoSet-Algorithmus, der Atemwegsverschlüsse analysiert und den Druck Atemzug um Atemzug anpasst.
- Die beliebte EPR-Technologie (Expiratory Pressure Relief), die den Druck beim Ausatmen sanft senkt und so das Atmen dramatisch erleichtert.
- Einen integrierten Atemluftbefeuchter (bei Bedarf zuschaltbar).
- Die AutoRamp-Funktion (automatisches Erkennen des Einschlafens).
Die Unterschiede im Detail
1. Design und Bedienung (Touchscreen gewinnt)
Das AirSense 10 hat ein klassisches, etwas kantiges medizinisches Design und wird über ein robustes Drehradbedienfeld ("Push-Dial") gesteuert. Das funktioniert tadellos, wirkt heute aber etwas veraltet.
Das AirSense 11 sieht nicht mehr aus wie ein medizinisches Hilfsmittel, sondern eher wie ein eleganter moderner Wecker. Es wird über einen brillanten, intuitiven Farb-Touchscreen bedient (ähnlich einem Smartphone). Das Menü wurde radikal vereinfacht und ist extrem seniorengerecht.
2. Größe und Mitnahmekomfort auf Reisen
Das AirSense 11 wurde spürbar verschlankt. Es ist etwa 25% kompakter und leichter als sein Vorgänger. Wer sein CPAP-Gerät häufiger auf Geschäftsreisen oder in den Urlaub mitnimmt, wird den verringerten Platzbedarf im Rollkoffer sehr zu schätzen wissen.
3. Befeuchtersystem (HumidAir)
Beide nutzen ein beheizbares Befeuchtungssystem, doch die Handhabung variiert leicht. Die HumidAir-Kammer des AirSense 10 fasst minimal mehr Wasser (380 ml) und lässt sich für viele Nutzer sehr intuitiv reinigen. Die Kammer des AirSense 11 ist leicht verkleinert worden, was aber bei 95% der Patienten immer noch problemlos für eine ganze Nacht (auch bei starker Heizstufe) reicht.
Wichtig: Zubehörteile wie beheizbare Schläuche (ClimateLine) sind nicht untereinander kompatibel! Sie benötigen für das AirSense 11 den speziellen ClimateLineAir 11 Schlauch.
4. Digitale Vernetzung und Software-Updates (OTA)
Das AirSense 11 hat einen Bluetooth-Chip sowie erweiterte Mobilfunkmodule integriert. Der größte technische Vorteil des neuen Modells: Es empfängt Over-The-Air (OTA) Updates. ResMed kann also zukünftig neue Therapie-Algorithmen (wie den neuen AutoSet for Her Modus, der jetzt fest im AirSense 11 Standard-Gerät verbaut ist!) direkt per WLAN auf Ihr Gerät spielen. Beim AirSense 10 ist kein Software-Update per Funk vorgesehen.
Ebenfalls hervorzuheben ist der "Personal Therapy Assistant" (PTA) auf dem AirSense 11, der Neueinsteigern bei der Gewöhnung an die Maske in den ersten Tagen interaktiv hilft.
Fazit: AirSense 10 oder 11?
| Sie sollten das AirSense 10 wählen, wenn: | Sie ein unzerstörbares Arbeitstier mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis suchen, haptische Knöpfe bevorzugen und keine Smart-Features benötigen. |
| Sie sollten das AirSense 11 wählen, wenn: | Sie Wert auf ein schlankes Design, modernste Touch-Bedienung, zukunftssichere Software-Updates und hohe Portabilität auf Reisen legen. |
Egal für welches Modell Sie sich entscheiden: Beide Geräte bieten eine lebensrettende und extrem leise Schlafapnoe-Therapie auf allerhöchstem Weltklasse-Niveau.
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