Welcher Sauerstoffkonzentrator für die Reise? (Mobil & Flugzeugzulassung)

Welcher Sauerstoffkonzentrator für die Reise? (Mobil & Flugzeugzulassung)

Freiheit trotz Sauerstofftherapie: So reisen Sie sicher

Viele Sauerstoffpatienten scheuen davor zurück, in den Urlaub zu fahren oder gar ein Flugzeug zu besteigen. Die Sorge, dass die Sauerstoffversorgung unterwegs abbricht, ist groß. Doch das muss nicht sein! Ein mobiler Sauerstoffkonzentrator (POC) gibt Ihnen Ihre Mobilität und Freiheit zurück.

Anstatt schwere, gefährliche Sauerstoffflaschen mit sich zu führen, filtern POCs den Sauerstoff kontinuierlich aus der Umgebungsluft. Sie arbeiten mit leistungsstarken Akkus und sind so kompakt, dass Sie diese bequem über der Schulter tragen können. Doch welcher mobile Sauerstoffkonzentrator ist für die Reise – insbesondere für Flugreisen – am besten geeignet?

Die wichtigste Voraussetzung für Flugreisen: FAA-Zulassung

Wenn Sie mit einem mobilen Konzentrator fliegen möchten, muss das Gerät zwingend von der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) für die Nutzung an Bord von Verkehrsflugzeugen zugelassen sein. Diese Zulassung wird weltweit von fast allen Airlines anerkannt.

Tipp: Informieren Sie Ihre Fluggesellschaft trotzdem mindestens 48 Stunden vor Abflug über das Gerät und prüfen Sie, ob Ihre Akkulaufzeit (inkl. Reserven) mindestens 150 % der geplanten Flugzeit abdeckt!

Die 3 besten mobilen Konzentratoren für Vielreisende

1. Der absolute Bestseller: Inogen One G5

Der Inogen One G5 gilt als der Goldstandard für mobile Sauerstoffpatienten. Mit nur 2,1 kg (bei kleinem Akku) ist er extrem leicht und bietet dennoch revolutionäre 6 Flow-Stufen. Die Batterielaufzeit ist phänomenal: Der Doppel-Akku hält bei Einstellung 2 bis zu 13 Stunden! Er verfügt selbstverständlich über eine FAA-Zulassung und ist extrem leise, sodass Sie Mitreisende nicht stören.

2. Kraftpaket mit Dauerflow: GCE Zen-O™

Die meisten mobilen (kleinen) Konzentratoren arbeiten ausschließlich im sogenannten "Atemzuggesteuerten Modus" (Pulsmodus) – sie geben den Sauerstoff nur ab, wenn der Patient einatmet. Für einige Patienten (z.B. im Schlaf) reicht dies nicht aus.

Der GCE Zen-O™ wiegt zwar 4,66 kg und ist damit etwas schwerer, bietet dafür aber sowohl Atemzugsteuerung als auch Dauerflow (bis zu 2 Liter/Minute). Er ist perfekt für Patienten, die auch im Hotelbett oder auf einem Nachtflug auf einen konstanten Sauerstofffluss angewiesen sind.

3. Der unsichtbare Begleiter: Inogen One G4

Wenn es wirklich auf jedes Gramm ankommt und Sie nur geringe Flow-Mengen (Stufe 1-3) benötigen, ist der Inogen One G4 kaum zu schlagen. Mit gerade einmal 1,27 kg verschwindet er optisch fast wie eine Handtasche und eignet sich perfekt für kurze Städtetrips oder den Spaziergang auf der Kreuzfahrt.

Essentielles Reisezubehör nicht vergessen!

Ein Top-Gerät allein reicht oft nicht aus. Bereiten Sie sich auf starke Temperaturwechsel und lange Ausflüge vor:

  • Zusätzliche Akkus: Für den Inogen G5 empfehlen wir zwingend den großen 16-Cell Lithium-Ionen-Akku als Backup für lange Langstreckenflüge.
  • Ladekabel für das Auto: Sorgen Sie dafür, dass Sie das Gerät im Mietwagen über den Zigarettenanzünder laden können.
  • Sicherheitsschläuche und Befeuchtung: Die klimatisierte Flugzeugluft trocknet extrem aus. Ein neues Nasenbrillen-Set und eventuell ein kompakter Anfeuchter sorgen für maximalen Komfort. (Entdecken Sie unser Verbrauchsmaterial hier).

Fazit

Reisen mit COPD oder Lungenfibrose ist dank moderner Technik kein Tabu mehr. Wer Wert auf höchste Mobilität, leichtes Gewicht und extrem lange Akkulaufzeiten legt, wählt den Inogen One G5. Wer auch nachts im Hotel Dauerflow benötigt, greift zum robusten GCE Zen-O.

Haben Sie Fragen zur Akku-Konfiguration oder Flugtauglichkeit? Rufen Sie unsere Fachberatung unter 02173 2958891 an – das Team der Respira Medizintechnik freut sich auf Sie!

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